EKD-Kulturbeauftragter: Kirche muss dunkle Seite der 68er untersuchen


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Die Ablösung von traditionellen Normen habe in ein neues System der Grenzverletzung gemündet: Laut dem EKD-Kulturbeauftragten Johann Claussen müsse die Kirche die dunklen Seiten der sexuellen Befreiung der 68er untersuchen.

katholisch.de

Die evangelische Kirche sollte sich nach Worten ihres Kulturbeauftragten Johann Hinrich Claussen mit der dunklen Seite der sogenannten sexuellen Befreiung der 68er auseinandersetzen. In manchen Kirchengemeinden habe man sich damals als antiautoritär verstanden und nicht bemerkt, wie die Ablösung von traditionellen Normen in ein neues System der Grenzverletzung münden konnte, schreibt Claussen in der „Zeit“-Beilage „Christ und Welt“. Als „besonders krasses“ Beispiel nannte er die Vorgänge in Ahrensburg bei Hamburg, wo in den 70er und 80er Jahren Jugendliche von zwei Pastoren missbraucht worden waren.

Claussen wies darauf hin, dass „Pädokriminelle“ in der Odenwaldschule unter dem Mantel des „Reformpädagogischen“ gezielt Grenzen des Anstands, der körperlich-seelischen Unversehrtheit und des Kinderschutzes verletzt hätten. „Diese fatale Schule war keine Einrichtung der evangelischen Kirche. Aber es gab protestantische Milieus und evangelische Eliten, die ihr das systemnötige Prestige verschafften“, kritisierte der Kulturbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).

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