Tschechiens Kirchen befürchten Ruin durch Besteuerung: „Unmoralisch und verfassungswidrig“


Panorama von Prag © N.N. (Pixabay)
Furcht vor einem finanziellen Kollaps: Vertreter der tschechischen Kirchen und Religionsgemeinschaften haben an diesem Mittwoch mit Sorge auf die Folgen einer Besteuerung der Restitution ihres Eigentums durch den Staat reagiert.

DOMRADIO.DE

Das Abgeordnetenhaus in Prag hatte am Vortag ein Veto des Senats gegen ein entsprechendes Vorhaben überstimmt.

In einer gemeinsamen Erklärung beklagten die Kirchenvertreter, dass die Besteuerung des finanziellen Ausgleichs für nicht mehr zu restituierendes früheres Kircheneigentum den Kirchen erhebliche finanzielle Schwierigkeiten bereiten würde. Einige kleinere Glaubensgemeinschaften stünden damit womöglich vor dem Ruin.

Änderungsantrag „unmoralisch und verfassungswidrig“

Die Erklärung wurde von den Vorsitzenden der tschechischen katholischen Bischofskonferenz, Dominik Duka, des Ökumenischen Rates der Kirchen, Daniel Zenaty, und des Bundes der jüdischen Gemeinden, Petr Papousek, veröffentlicht. Sie halten den Änderungsantrag, der von der Kommunistischen Partei (KSCM) eingebracht worden war, für „unmoralisch und verfassungswidrig“.

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