„House of One“ weist Kritik an Geldgeber zurück


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Das interreligiöse Berliner „House of One“ ist wegen finanzieller Zuwendungen der Qatar Foundation International in die Kritik geraten.

evangelisch.de

Das christlich-jüdisch-muslimische Drei-Religionen-Haus wies die Kritik am Freitag zurück. Verbindungen der Stiftung zu islamistischen Organisationen seien dem „House of One“ nicht bekannt, sagte Sprecherin Kerstin Krupp dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Freitag in Berlin. Die „Bild“-Zeitung hatte zuvor den Islamismus-Experten Ahmad Mansour mit den Worten zitiert, die Qatar Foundation International habe Verbindungen zu islamistischen Organisationen. Das „House of One“ verspiele durch die finanzielle Unterstützung Sympathien.

Das „House of One“ werde von der Qatar Foundation International für ein Jahr mit einem Betrag im niedrigen sechsstelligen Bereich unterstützt, sagte Krupp. Damit würden sechs Teilzeitstellen im Bildungsbereich finanziert. Zwei der Pädagogen erteilten auch Arabisch-Unterricht in der evangelischen Schule Berlin-Mitte. Die Stiftung fördere das „House of One“ seit November 2018.

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