Julian Assanges Anwälte verklagen Spanier wegen Erpressung und Spionage


In Lissabon fanden am Donnerstag Kundgebungen und Demonstrationen zum 45. Jahrestag der «Carnation Revolution» statt, bei der nach 50 Jahren Diktatur die Demokratie wieder hergestellt wurde. Dabei wurden auch Plakate mit Bildern von Julian Assange getragen. Auch in Berlin und Dhaka gab es Kundgebungen bei denen die Freilassung von Julian Assange verlangt wurde. (Bild: Armando Franca / AP)
Wikileaks hatte Anfang April den ecuadorianischen Behörden vorgeworfen, Tausende von Fotos und Videos von Assange, die in der Botschaft gemacht wurden, gesammelt zu haben. Nach Angaben des isländischen Enthüllungsjournalisten Kristinn Hrafnsson war eine Gruppe in Spanien im Besitz der Aufnahmen und verlangte drei Millionen Dollar, damit diese nicht an die Öffentlichkeit gelangen.

Neue Zürcher Zeitung

Die Anwälte von Wikileaks-Gründer Julian Assange haben nach Angaben aus seinem Verteidigerteam Klage gegen eine Gruppe Spanier wegen Erpressung und Spionage eingereicht. Die Beklagten hätten in der ecuadorianischen Botschaft «spioniert», wo Assange Zuflucht gesucht hatte.

Dies sagte die Quelle, die anonym bleiben wollte, der Nachrichtenagentur AFP am Samstag. Die Klage wurde demnach in Spanien eingereicht. Sie richte sich auch gegen mehrere Botschaftsbedienstete und Mitarbeiter des Aussenministeriums Ecuadors, die in dieser Angelegenheit «verantwortlich sein könnten».

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