Katholische Gemeinschaft „Das Werk“ ließ Missbrauchs-Film sperren


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„Gottes missbrauchte Dienerinnen“ behaupte nachweislich Unwahrheiten, sagte ein Sprecher des „Werks“. Es gehe vor allem um Anschuldigungen gegen einen Priester der Gemeinschaft, der bis vor kurzem leitend an der Glaubenskongregation tätig war.

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Die Einstweilige Verfügung gegen eine Arte-Dokumentation über den Missbrauch an Ordensfrauen durch Geistliche geht auf eine Klage der katholischen Gemeinschaft „Das Werk zurück. Der Sprecher in der Zentrale des „Werks“ in Bregenz, Pater Georg Gantioler, erklärte auf Anfrage der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) am Freitag, ein Rechtsanwalt der Gemeinschaft habe eine Einstweilige Verfügung gegen den Sender, die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ und den Deutschlandfunk erwirkt.

Erstmals Anfang März ausgestrahlt

Hintergrund sind demnach Anschuldigungen gegen einen Priester der Gemeinschaft, der bis Ende Januar an der Glaubenskongregation in Rom leitend tätig war. Der Film behaupte Dinge, „die nachweislich nicht stimmen“, sagte Gantioler der KNA.

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