Apostel Hanke bekennt Mitschuld im Umgang mit Missbrauchsfällen


Bild: © katholisch.de
Deutliche Worte von Gregor Maria Hanke: Der Eichstätter Bischof bekennt sich in einem jetzt veröffentlichten Text im Umgang mit den Missbrauchsfällen in der Kirche zu einer Mitschuld. Außerdem äußert sich der Oberhirte zum Finanzskandal in seinem Bistum und dem kirchlichen Boden, auf dem dieser entstehen konnte.

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Der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke hat sich im Umgang mit den Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche zu einer Mitschuld bekannt. Die kirchliche Reaktion auf entsprechende Fälle in der Vergangenheit sei „sicher ein Beleg dafür, dass die Institution Kirche an der eigenen Selbstfixierung leidet“, schreibt Hanke in einem Gastbeitrag für die Mai-Ausgabe der „Herder Korrespondenz“. Es habe ein Bewusstsein dafür gefehlt, wie verheerend ein falscher Umgang mit Missbrauchstätern sein könne. „Ich spreche hier kein Schuldurteil über andere, ich schließe mich selber ein“, so Hanke wörtlich.

Die Vertuschung der Missbrauchsfälle habe ihre Ursache in einem „geschlossenen Kreis“, in dem Selbstkritik keinen Platz habe, betonte der Bischof.

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