Ron Dermer nennt «Times» eine «Kloake der Feindseligkeit»


Der Botschafter Israels in Washington griff am gestrigen Montag an einer Holocaust-Gedenkfeier in Washington zu drastischen Worten.

tachles.ch

Ron Dermer wählte einen feierlichen Anlass für ungewöhnlich drastische Worte. Gestern Montag hielt der Botschafter Israels in Washington im Rahmen der vom Holocaust Memorial Museum ausgerichteten «Holocaust-Gedenktage» im Capitol eine Ansprache. Darin prangerte Dermer die Serie antisemitischer Attacken bis hin zu dem Mordanschlag vom Samstag auf die Chabad-Gemeinde Poway in Kalifornien an. Dann stellte er die «New York Times» in Zusammenhang mit einem «Judenhass wachsender Teile der intellektuellen Klasse». Er hat die Ansprache auf seine Facebook-Seite platziert (Link).

Zu dieser «Klasse» gehören laut Dermer (ohne direkte Namensnennung) die britische Labour-Party und die demokratische Abgeordnete Ilhan Omar in Washington, sowie zahlreiche Universitäten, nicht zuletzt aber die «Times». Der Botschafter nannte das Blatt eine «Kloake der Feindseligkeit Israel gegenüber», die sämtliche Grenzen einer legitimem Kritik an der «befreundeten und keineswegs perfekten Demokratie in Israel» überschreite. Während des Krieges habe die Times den Holocaust weitgehend vor der Leserschaft verborgen gehalten. Heute sei das Blatt ein «Schutzraum für Jene, die den jüdischen Staat hassen».

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