Warum der Hitzesommer 2018 die Bauern noch lange beschäftigen wird


Ein Aushub auf dem Bauerngut von Josef Lustenberger in Hergiswil bei Willisau im Kanton Luzern. Der Landwirt hat einen Spezialisten damit beauftragt, eine neue Wasserquelle anzubohren. (Bild: Karin Hofer / NZZ)
Trockene Böden, tiefe Grundwasserstände: Landwirte auf abgelegenen Höfen bekommen die Dürrephase des vergangenen Jahres noch immer zu spüren. Schweres Gerät und Fachwissen können helfen – ein Augenschein im Luzerner Hinterland.

Robin Schwarzenbach (Text), Karin Hofer (Bilder) | Neue Zürcher Zeitung

Der Aushub auf einem Bauerngut in Hergiswil im Luzerner Hinterland ist fünf Meter tief und an seiner breitesten Stelle rund zehn Meter breit. Die Schaufelspuren des Baggers sind in dem lehmigen Untergrund gut zu erkennen. Doch mit Baggern allein käme dieses Vorhaben nicht ins Ziel: Josef Lustenberger, der Landwirt, will eine neue Wasserquelle erschliessen für seinen Hof. Dafür braucht es spezielles Gerät – und so macht sich ein Bohrwerk auf Ketten ans Werk.

Zentimeter um Zentimeter frisst sich der Bohrkopf hinein ins Gestein. Spülwasser befreit den Hohlraum sogleich von herausgebrochenem Material. Am hinteren Ende des drehenden Elements wird alle drei Meter eine weitere Eisenstange montiert.

«Wir sind jetzt bei 18 Metern!»

Es geht gut vorwärts an diesem Mittwochnachmittag Ende April. Lehm, Mergel und sandiges Gestein sind für diese Maschine kein Hindernis. «Die Bohrköpfe haben wir selbst entwickelt», sagt Walter Hodel, der Inhaber eines auf Quellfassungen spezialisierten Bauunternehmens, der die Anlage auf einem Führerstand bedient. «Damit kommen wir praktisch durch alles hindurch.»

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