Kollision von Schwarzem Loch und Neutronenstern?


Die LIGO- und Virgo-Detektoren könnten das erste Signal einer Kollision von Schwarzem Loch und Neutronenstern detektiert haben. © ESO/L. Calçada/M. Kornmesser
Spannende Zeiten für Astrophysiker: Die Observatorien LIGO und Virgo haben am 26. April 2019 ein Gravitationswellen-Signal eingefangen, das von einem ungewöhnlichen Ereignis stammen könnte – der Verschmelzung eines Schwarzen Lochs mit einem Neutronenstern. Sollte sich dies bestätigen, wäre dies der erste Nachweis einer solchen Kollision ungleicher Partner. Allerdings: Die Signalqualität ist schlecht und die Quelle bisher nicht sicher identifiziert. Etwas sicherer ist dagegen ein Signal vom 25. April – es könnte von der zweiten bekannten Neutronensternkollision stammen.

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Nachdem schon Albert Einstein die Existenz von Gravitationswellen vorhersagte, sollte es bis zum ersten Nachweis dieser Erschütterungen der Raumzeit noch 100 Jahre dauern. Doch seither haben Astronomen bereits 14 solcher Ereignisse detektiert, darunter auch die ersten Gravitationswellen einer Neutronenstern-Kollision. Dieses Ereignis war auch das erste, bei dem zusätzlich zu den Gravitationswellen die elektromagnetische Strahlung des Ereignisses eingefangen wurde.

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