Klimaanlage als CO2-Fänger und Kraftstoff-Lieferant?


Klimaanlagen könnten dabei helfen, CO2 aus der Luft einzufangen und in alternative Kraftstoffe umzuwandeln. © chinaface/ iStock
Innovative Idee: Klimaanlagen könnten künftig aktiv beim Klimaschutz helfen. Denn mit ein wenig Umrüstung könnten die Geräte Kohlendioxid aus der Luft einfangen und gleichzeitig alternative Treibstoffe liefern, wie deutsche Forscher ermittelt haben. Zwar würden die Klimaanlagen dadurch mehr Strom benötigen, dafür könnte schon ein großes Bürohochhaus wie der Frankfurter Messeturm 1,5 Tonnen CO2 pro Stunde aus der Luft entfernen und bis zu 4.000 Tonnen Kraftstoff erzeugen.

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Soll der Klimawandel nicht noch schlimmer werden, muss ein weiterer Anstieg der atmosphärischen CO2-Werte verhindert oder zumindest eingeschränkt werden. Neben Emissionsminderungen und einem Abschied von fossilen Brennstoffen könnten dabei Methoden der CO2-Abscheidung und -speicherung (CCS) und das Herausfiltern von CO2 aus der Luft helfen. Erste Testanlagen für dieses sogenannte Direct Air-Capture (DAC) gibt es schon auf Island und auch in der Schweiz. Das eingefangene CO2 kann dann eingelagert oder zur Synthese von Wasserstoff oder alternativen Kraftstoffen genutzt werden.

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