Gehypter „Tricorder“: Nutzer investierten 100.000 Euro in Esoterik


Dubioses Projekt „Radotech“ hatte bereits über 100.000 Dollar für ein Gerät gesammelt, das auf wissenschaftlich angezweifelte Annahmen setzt

derStandard.de

Es ist eines der Geräte aus der Sci-Fi-Kultserie Star Trek, das immer wieder als Vision und Vorbild für reale Erfindungen dient. Der „Tricorder“ ist ein handliches Gerät, das einfach an schmerzhafte oder auffällige Körperstellen gehalten wird und automatisch diagnostiziert, wo das Problem liegt.

Ähnliches verspricht nun auch ein Projekt, das auf der Crowdfundingplattform Indiegogo zum Renner geworden ist. Radotech (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen deutschen Molkereitechnikhersteller) soll nach Scans verschiedener Körperpunkte binnen drei Minuten umfassende Informationen zur eigenen Gesundheit liefern. Rund 112.000 Dollar (etwa 100.000) Euro hat man in nur einer Woche gesammelt, tausende Nutzer wollen also den Scanner, den es ab einer Unterstützungssumme von 249 Euro gibt, haben. Das Trackingtool Backertracker schätzte das Finanzierungspotenzial auf bis zu 280.000 Dollar (Stand: 24.4.). Doch das Grundkonzept von Radotech hat ein gravierendes Problem.

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