Iraks Regierungschef gegen schnelle Abschiebungen aus Deutschland


Der irakische Ministerpräsident, Adel Abdel Mahdi, hat sich gegen überhastete Abschiebungen in sein Land ausgesprochen. «Deutschland hat eine grosse Anzahl von Flüchtlingen empfangen, was eine gute und humanitäre Aktion darstellt. Aus diversen Gründen sind wir gegen erzwungene Rückkehr und dagegen, dass man die Menschen an der Grenze ablädt», sagte Abdel Mahdi der Deutschen Presse-Agentur auf die Frage, ob eine Rückkehr in alle Regionen des Irak heute bereits möglich sei.

Neue Zürcher Zeitung

Der Regierungschef betonte, der Irak gehe sogar mit den «terroristischen Mördern» des IS «anständig und im Einklang mit dem Gesetz» um. Daher sei es angemessen, dass auch in der Frage der Rückkehr der Flüchtlinge anständig, menschlich und «nicht nur einseitig» gehandelt werde.

Aktuell stellen immer noch jeden Monat mehr als 1000 Iraker einen Asylantrag in Deutschland. Der Irak gehört gleichzeitig zu den Hauptzielländern freiwilliger Ausreisen, die von der Bundesregierung gefördert werden.

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