SPD fordert Regierungsbeauftragten für Einsamkeit – sie denkt an ihre einsame Zukunft


Die SPD fordert einen Regierungsbeauftragten, der sich um Einsamkeit und Einsamkeitsschäden in der Gesellschaft kümmert. Die Zahl der Krankheiten, die durch Einsamkeit ausgelöst werden, sei bislang unterschätzt worden, sagte der gesundheitspolitische Sprecher der SPD, Karl Lauterbach, der „Welt am Sonntag“. Neueste Forschungsergebnisse zeigten, dass Einsamkeit häufig psychische Leiden wie Depressionen, Angststörungen, aber auch starke Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems oder Demenz auslöse.

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Das beeinträchtige die Lebensqualität der Betroffenen und führe zu hohen Kosten, da die Behandlung dieser Krankheiten teuer sei, betonte Lauterbach laut Vorabmeldung. Er verwies auf Großbritannien, wo es bereits einen Regierungsbeauftragten für Einsamkeit und gesellschaftliche Einsamkeitsschäden gebe.

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