Alle 40 Sekunden tötet sich ein Mensch: Suizid hat viele Gesichter


Mann hält Hände vor sein Gesicht © Corinne Mercier/CIRIC (KNA)
Fast jeder weiß von einem Menschen, der sich das Leben genommen oder es versucht hat. Oft wird das Thema tabuisiert. Was bedeutet überhaupt Suizid und wie wird er moralisch-religiös bewertet?

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Alle 40 Sekunden nimmt sich weltweit ein Mensch das Leben. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) zählt Suizid damit zu den größten Herausforderungen der Gegenwart. In Deutschland sterben jährlich rund 10.000 Menschen durch Suizid – etwa doppelt so viele wie durch Verkehrsunfälle, HIV/Aids oder Drogen zusammen.

Mit Verzweiflung und Einsamkeit verbundene Lebenskrisen, psychische Krankheiten oder Leid können Suizidgedanken fördern. Ganz oben in der Risikoliste stehen laut Deutscher Gesellschaft für Suizidprävention Männer, Senioren und junge Frauen mit Migrationshintergrund. Rund 70 Prozent der Selbsttötungen werden hierzulande von Männern ausgeführt. Das durchschnittliche Alter eines Suizid-Toten liegt bei 57 Jahren.

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