El Niños haben sich verschoben


Ausnahmezustand im Pazifik: Meereserwärmung beim starken ostpazifischen El Niño des Jahres 1997. Diese Ereignisse sind in den letzten 30 Jahren intensiver geworden. © NASA
Klare Verschiebung: In den letzten 30 Jahren hat sich die Art und Stärke des pazifischen Klimaphänomens El Niño deutlich verändert, wie ein Langzeitvergleich enthüllt. Demnach sind El Niño-Ereignisse mit Wärmeschwerpunkt im Zentralpazifik heute doppelt so häufig wie im Mittel der letzten 400 Jahre. El Niños mit Schwerpunkt im Ostpazifik sind dagegen seltener aber deutlich intensiver geworden, wie die Forscher im Fachmagazin „Nature Geoscience“ berichten.

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Das alle paar Jahre auftretende Klimaphänomen des El Niño ist mit einer Abschwächung der Passatwinde und einer ungewöhnlichen Erwärmung des Meeres im äquatorialen Pazifik verbunden. Dies führt zu großräumigen Veränderungen der Luftströmungen, die das Klima weltweit beeinflussen: An der Westküste Nord- und Südamerikas kommt es zu Starkregen und Überschwemmungen, in Australien, Südafrika und Teilen Asiens mehren sich Dürren und Hitzewellen.

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