Homosexualität sei therapierbar und gleichgeschlechtliche Liebe eine „narzisstische Suche“ nach Männlichkeit


Bild: © photo_mts/Fotolia.com (Symbolbild)
Homosexualität sei therapierbar und gleichgeschlechtliche Liebe eine „narzisstische Suche“ nach Männlichkeit, die man selbst nicht fühle: Ein Priesterausbilder des Erzbistums Köln erntet für seine Aussagen scharfe Kritik.

katholisch.de

Ein Priesterausbilder des Erzbistums Köln ist wegen eines Vortrags zu Homosexualität in die Kritik geraten. Der Direktor des Bonner Theologenkonvikts Collegium Albertinum, Pater Romano Christen, vertrat vor Studenten die Position, dass Homosexualität nicht angeboren sei, sondern „Folge einer psychologischen (Fehl)entwicklung“, wie die „Süddeutsche Zeitung“ (Donnerstag) berichtete. Es gebe Therapien dagegen, die aber nicht immer erfolgreich seien. Männer mit „tief sitzender homosexueller Tendenz“ könnten daher nicht geweiht werden, wie es auch in vatikanischen Instruktionen festgelegt sei.

In dem auch der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) vorliegenden Vortrag heißt es unter anderem weiter, auch wenn bei homosexueller Liebe Romantik mitspiele, gehe es „weniger um die reale Begegnung mit einem Du“. Vielmehr handele es sich um eine „narzisstische Suche“ eines Betroffenen nach Männlichkeit, die er selbst nicht fühle.

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