Telemedizin im Aufwind – Videosprechstunden und Digitalprojekte helfen Patienten


(Bild: Billion Photos/Shutterstock.com)
Die Digitalisierung im Gesundheitswesen nimmt an Fahrt auf. Politik und Gesundheitswesen erhoffen sich bessere, schnellere und kostengünstigere Betreuung.

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Arztsprechstunde per Video, eine mit der Zunge steuerbare Computermaus oder die automatisierte Auswertung von Laborbefunden: Aktuell werden in Sachsen 17 Projekte mit rund 19 Millionen Euro gefördert, teilte das Gesundheitsministerium in Dresden mit. „Telemedizin wird nie den Arzt ersetzen, aber sie stellt eine wertvolle Unterstützung dar“, sagte Gesundheitsministerin Barbara Klepsch (CDU). Im aktuellen Doppelhaushalt 2019/2020 sind jährlich fünf Millionen Euro zur Förderung telemedizinischer Projekte eingeplant. Hinzu kommen weitere zehn Millionen Euro pro Jahr für die Krankenhäuser. Die Europäischen Union steuert zudem in der Förderperiode von 2014 bis 2020 insgesamt weitere rund 28 Millionen Euro bei.

Der Hausarzt Danny Nummert-Schulze aus Hartha (Mittelsachsen) im Erzgebirgsvorland bietet seinen Patienten seit Oktober auch Videosprechstunden an und ist begeistert. „Dinge wie etwa die Kontrolle von Wunden nach einer Operation lassen sich damit hervorragend erledigen.“

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