Anwalt verklagt Regierung: Deutsche IS-Kinder sollen zurückgeholt werden


Bild: nationalreview.com
Dutzende Deutsche IS-Anhänger und ihre Kinder werden nahe der syrisch-irakischen Grenze gefangen gehalten. Nach Recherchen von NDR, WDR und SZ verklagt ein Anwalt die Bundesregierung auf Rückholung von zwei deutschen Mädchen.

Von Britta von der Heide, Volkmar Kabisch, Georg Mascolo. Amir Musawy | tagesschau.de

Im Lager Al-Haul an der syrisch-irakischen Grenze werden 76.000 Menschen gefangen gehalten, darunter eine große Zahl ehemaliger Anhänger der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS), meist Frauen und Kindern. Niemand weiß, was aus ihnen werden soll.

Nur eine schmale Straße führt in das Lager, schon aus der Ferne ist der große Wasserturm zu erkennen. Dicht an dicht stehen Tausende Zelte, die Hilfsorganisationen eilig errichtet haben. Geheimdienstler aus aller Welt gehen in Al-Haul ein und aus. Auch der Bundesnachrichtendienst war schon vor Ort, um ehemalige IS-Angehörige zu befragen.

Katastrophale Zustände im Lager

Die Zustände in dem Lager seien „entsetzlich“, verkündete gerade das Rote Kreuz. In Teilen des Camps sollen inzwischen radikale IS-Anhängerinnen eine Art islamistische Sittenpolizei eingerichtet haben. Es gibt Berichte über angezündete Zelte von vermeintlich abtrünnigen Muslimen.

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