Forscher entwickeln programmiertes Ablaufdatum für Genveränderungen


Verfahren kann etwa künstliche Unfruchtbarkeitsgene von Malariamücken mit einem vorprogrammierten Stopp ausstatten

derStandard.at

Mit sogenannten „Gene Drives“ können etwa Unfruchtbarkeitsgene in Moskitos gebracht werden, die Malaria verbreiten, um die Krankheit zu bekämpfen. Der Nachteil einer solchen Maßnahme wäre, dass sich solche kritischen Gene unkontrolliert verbreiten würden. Durch eine Befehlskette, bei der einzelne Glieder nacheinander verschwinden, wäre die Wirksamkeit aber zeitlich und lokal beschränkbar, schlägt ein Forscherteam mit österreichischer Beteiligung im Fachblatt „Pnas“ eine Alternative vor.

Genetische Serienschaltung

Derartige „Gene Drives“, also Genantriebe, sorgen dafür, dass sich eine beliebige Erbgutsequenz mithilfe der Genschere CRISPR/Cas9 in der ganzen Population ausbreitet, wie im Labor bei Experimenten mit Hefezellen, Fruchtfliegen und zwei Stechmückenarten gezeigt wurde.

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