
Ob der verurteilte „9/11“-Terrorhelfer Motassadeq sein fälschlicherweise ausgezahltes Haftgeld mit nach Marokko genommen hat, ist nach wie vor unklar. Nun sind die Ermittlungen ausgeweitet worden.
Im Fall des fälschlicherweise ausgezahlten Haftkontos des verurteilten „9/11“-Terrorhelfers Mounir al-Motassadeq sind die Ermittlungen ausgeweitet worden. Statt bislang vier führt die Hamburger Generalstaatsanwaltschaft nun acht Beschuldigte, wie eine Sprecherin der Behörde am Freitag auf WELT-Anfrage sagte.
Einen Bericht des Nachrichtenmagazins „Focus“, wonach sich die Untersuchungen gegen acht Polizei- und Justizbeamte richten, wollte sie nicht bestätigen. Die Ermittlungen dauerten an. Weitere Einzelheiten nannte die Sprecherin nicht.