Deutscher Datenschützer kritisiert Veröffentlichung von Strache-Video


foto: leonhard foeger / reuters Von einem Video zu Fall gebracht: Der ehemalige Vizekanzler H.C. Strache.
Baden-Württembergs Datenschutzbeauftragter Stefan Brink hat die heimliche Aufzeichnung des Videos mit Heinz-Christian Strache (FPÖ) und Veröffentlichungen daraus in „Spiegel“ und „SZ“ kritisiert.

derStandard.at

„Wenn wir politische Gegner hintergehen, ihre Privatsphäre verletzen und sogar kriminelles Unrecht begehen, schaden wir letzten Endes unserer politischen Kultur und damit uns allen“, so Brink auf Twitter.

Entscheidung

Die Veröffentlichung des aus seiner Sicht illegal aufgenommenen Videos zeitgleich mit der ersten Berichterstattung schieße über das Ziel hinaus, erklärte Brink am Sonntag auf Nachfrage. Die Presse entscheide zwar selbst, was sie veröffentliche, sie müsse aber auch gegenläufige Grundrechte beachten. „Dazu gehören auch die Persönlichkeitsrechte und dazu gehört auch der Datenschutz“, sagte er. Es gehe ihm darum, eine Debatte anzustoßen.

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