Forscher erschaffen Designer-Mikrobe mit vier Millionen Basenpaaren großem Erbgut


Die E. coli-Bakterien der Forscher besitzen ein am Computer generiertes Genom. © Christop Burgstedt/ istock
Künstliche Lebensform: Forscher haben E. coli-Bakterien mit einem neuen, künstlichen Genom ausgestattet. Das synthetische Erbgut besteht aus vier Millionen Basenpaaren und unterscheidet sich vom natürlichen Vorbild in mehr als 18.000 Positionen. Damit besitzen die neu geschaffenen Mikroben das größte künstliche Genom, das jemals einem Lebewesen eingesetzt wurde.

scinexx

Die Erschaffung künstlicher, maßgeschneiderter Lebensformen ist ein Traum vieler Gentechniker. Etliche Fortschritte in der synthetischen Biologie haben in den vergangenen Jahren gezeigt, dass Wissenschaftler solchen „Designer-Organismen“ immer näherkommen.

Vier Millionen Basenpaare

Bereits 2010 gelang es dem Gentechnik-Pionier Craig Venter, das Erbgut eines Bakteriums synthetisch nachzubauen und lebenden Mikroben einzupflanzen. Seitdem haben Forscher unter anderem synthetische Chromosomen von Hefezellen konstruiert und sogar Bauanleitungen für ganz neue künstliche Bakterienarten am Computer entworfen.

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