Trump kritisiert scharfes Abtreibungsgesetz


US-Präsident Donald Trump rief auf Twitter alle Abtreibungsgegner dazu auf, gemeinsam „für das Leben“ zu kämpfen Quelle: AP/Manuel Balce Ceneta
Alabama hat ein striktes Abtreibungsverbot beschlossen, das einen Schwangerschaftsabbruch selbst nach Inzest und Vergewaltigung verbietet. Das Gesetz ist so rigide, dass sich sogar Abtreibungsgegner Donald Trump einschaltet.

DIE WELT

US-Präsident Donald Trump hat sich für ein Recht auf Abtreibung nach einer Vergewaltigung ausgesprochen. Das schrieb er am Samstag auf Twitter. Trump bezeichnete sich dort selbst zwar als entschiedenen Abtreibungsgegner, nannte aber mehrere Fälle, in denen er Ausnahmen befürwortet. Der US-Bundesstaat Alabama hatte in dieser Woche Schwangerschaftsabbrüche nahezu vollständig verboten.

Er sei „klar gegen Abtreibungen“, schrieb Trump wenige Tage nach der Entscheidung in Alabama auf Twitter. Als Ausnahmen nannte er Schwangerschaften nach einer Vergewaltigung oder durch Inzest sowie Fälle, in denen das Leben der Mutter gefährdet ist. „Diese Position vertrat auch Ronald Reagan“, twitterte Trump mit Verweis auf den früheren republikanischen Präsidenten.

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