Temperatur und Stromstärke: Für wichtige Masseinheiten gelten seit Montag neue Definitionen


Das Ur-Kilogramm in Paris hatte ein wenig an Gewicht verloren. Auch darum mussten neue Definitionen her. (Bild: Japs 88 / CC BY-SA 3.0)
Kleine Unstimmigkeiten bei der Grösse von Kilogramm, Kelvin und Ampere spielten für den Alltag keine Rolle, wohl aber für die Wissenschaft. Darum hat ein internationales Büro die Masseinheiten jetzt präziser festgelegt.

Neue Zürcher Zeitung

Adieu Ur-Kilo: Seit Montag hat der alte Metallzylinder, der 130 Jahre lang als Mass aller Kilos galt, ausgedient. Für das Internationale Einheitensystem für physikalische Grössen gelten nun andere Messmethoden. Auch für die Einheiten für Temperatur (Kelvin), Stromstärke (Ampere) und Stoffmenge (Mol) gibt es neue Masse. Die alte Basis für diese physikalischen Grössen war für die neue Welt des präzisen Messens einfach zu ungenau.

Die Wissenschaft vom Messen ist die Metrologie. Bisher massen alle Metrologie-Institute weltweit ihre nationalen Kilo-Prototypen an «Le Grand K» («das Grosse K»), einem Zylinder aus 90 Prozent Platin und zehn Prozent Iridium, der unter dem Schutz von drei Glasglocken beim Internationalen Büro für Masse und Gewichte (BIPM) bei Paris aufbewahrt wird. Doch irgendwann mussten die Wissenschafter feststellen, dass das Ur-Kilo sein Gewicht nicht hielt.

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