Augsburger Bischof Zdarsa hat kein Verständnis für Maria 2.0: „Nicht im Sinne des katholischen Glaubens“


Mahnwache der Initiative „Maria 2.0“ vor dem Dom in Münster © Andre Zelck (KNA)
„Hierfür kann es kein noch so gut gemeintes Verständnis seitens der Bischöfe geben.“ Nach Ansicht des Augsburger Bischofs Konrad Zdarsa sind die Frauenproteste im Rahmen der Aktion Maria 2.0 nicht im Sinne des katholischen Glaubens.

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„Wer andere dazu aufruft und ermuntert, dem eucharistischen Herrenmahl am Sonntag fernzubleiben, schließt sich de facto selbst von der eucharistischen Gemeinschaft aus und reißt noch weitere mit sich“, schreibt Zdarsa in einer am Mittwoch von der Diözese verbreiteten Stellungnahme.

Im Rahmen der Aktion hatten katholische Frauen unter anderem den Zugang für Frauen zu allen kirchlichen Ämtern gefordert sowie eine konsequente Aufklärung der Missbrauchsfälle und eine erneuerte Sexualmoral. Um diesen Anliegen Nachdruck zu verleihen, hatten viele in der vorigen Woche keine Kirche betreten und ehrenamtliche Dienste ruhen lassen.

Etliche Bischöfe hatten Verständnis für die Aktion und ihre Anliegen bekundet, zugleich aber den Aufruf zum Gottesdienstboykott kritisiert.

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