Streit um Wahlfälschung: Bistum Aachen übergibt Akten an Justiz


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Die Pfarrei soll schon länger zerstritten sein. Nach der Kirchenvorstandswahl im November spricht der Pfarrer dann von Wahlbetrug. Doch das Bistum Aachen findet keine Hinweise darauf. Dennoch schaltet die Diözese nun die Staatsanwaltschaft ein.

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Nach Vorwürfen der Wahlfälschung hat das Bistum Aachen die Akten einer Kirchenvorstandswahl in der Diözese an die Staatsanwaltschaft übergeben. Man wolle „mit diesem Schritt in Bezug auf den Wahlvorgang Transparenz zeigen“, sagte der stellvertretende Generalvikar Rolf-Peter Cremer am Dienstag in Aachen. Man selbst habe jedoch keine Hinweise auf Wahlfälschung gefunden. Deshalb sei die Kirchenvorstandswahl in der Pfarrei Sankt Petrus in Übach-Palenberg nach rechtlicher Prüfung rechtskräftig.

Zuvor hatte der Pfarrer von Sankt Petrus mögliche Unregelmäßigkeiten bei der Kirchenvorstandswahl im November 2018 angezeigt. Ihm seien mehrere Verfahrensfehler aufgefallen, wie der Kölner Stadt-Anzeiger in der vergangenen Woche berichtete. So hätten etwa die Briefwahlunterlagen von Ehepaaren „verdächtig ähnliche Unterschriften“ getragen.

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