Masern: „Gefahr besteht eher im Waldorfkindergarten“


Der Impfpass soll mittelfristig durch einen E-Pass ausgetauscht werden. Quelle: dpa-infocom GmbH
Die Zahl der Masernerkrankungen hat sich 2018 in Europa verdreifacht. Bei der Nationalen Impfkonferenz geht es deshalb um eine Impfpflicht und Migration. Hamburgs Senatorin findet dazu klare Worte.

Von Dennis Betzholz | DIE WELT

Hamburg und Schleswig-Holstein haben sich bei der Nationalen Impfkonferenz für eine Impfpflicht ausgesprochen. Beide Bundesländer unterstützen grundsätzlich den Gesetzesentwurf von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), „nur über Details werde man noch reden müssen“, sagte Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD). Es sei allein schon deshalb richtig, eine Impfpflicht bundeseinheitlich zu regeln, so Prüfer-Storcks, „da wir immer noch keine Immunisierung von 95Prozent der Bevölkerung geschafft haben“. Diese Marke sei allerdings nötig, damit sich Masern nicht weiter ausbreiten können.

Der Zeitpunkt der Impfkonferenz, die am Donnerstag und Freitag im Hamburger Besenbinderhof stattfindet, hätte wahrlich nicht besser sein können. Die Debatte über den Vorstoß Spahns beschäftigte auch die vielen Experten aus Politik, Wissenschaft, Industrie, Ärzteschaft und Verbänden.

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