Experten sehen mehr Akzeptanz religiöser Vielfalt in Bundeswehr


Symbolbild. Militärpfarrer spenden gemeinsam den Segen
Die Bundeswehr ist in den vergangenen Jahren aus religiöser Sicht immer vielfältiger geworden. Jetzt wird deutlich, dass sich die Akzeptanz dieses Spektrums nach Einschätzung von Experten in jüngerer Vergangenheit deutlich verbessert hat.

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Durch die Arbeit der 2015 gegründeten Zentralen Ansprechstelle für Soldatinnen und Soldaten anderer Glaubensrichtungen habe sich viel getan, sagte die Offizierin Hülya Süzen am Donnerstagabend bei einer Diskussion des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Potsdam. Die ehemalige Profiboxerin gehört der Bundeswehr seit 2004 an und arbeitet bei der Zentralen Ansprechstelle.

Keine „Moslemkost“ mehr

Mit der Gründung der Einrichtung sei ein Zeichen gesetzt worden, dass Soldatinnen und Soldaten verschiedenen Glaubens in der Bundeswehr akzeptiert werden, betonte die praktizierende Muslimin. So seien religiös offene Gebetsräume inzwischen gang und gäbe.

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