Mitochondrien: Doch nicht unabhängig vom Zellkern?


Die energieliefernden Mitochondrien galten bisher als komplett unabhängig vom Zellkern und dessen DNA – doch das ist offenbar ein Irrtum. © wir0man/ iStock
Subtiler Einfluss: Die Mitochondrien in unseren Zellen sind weniger unabhängig vom Zellkern-Erbgut als bislang gedacht. Denn langfristig halten sich in der mitochondrialen DNA vor allem die Mutationen, die für eine Angleichung an die Kern-DNA sorgen, wie Forscher im Fachmagazin „Science“ berichten. Das könnte auch Konsequenzen für den umstrittenen Einsatz von Spender-Mitochondrien bei Embryonen haben.

scinexx

Etwa 0,1 Prozent unseres Erbguts sitzen nicht in den Zellkernen, sondern in der DNA der Mitochondrien – der Energieproduzenten der Zellen. Sie werden über die Eizelle an die Nachkommen weitergegeben und vererben sich daher nur über die mütterliche Linie. Nach gängiger Lehrmeinung wird die DNA der Mitochondrien damit von der Kern-DNA unabhängig weitergegeben und ist auch nicht von ihr beeinflusst.

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