Warum Esoterik in der Medizin nicht klappt


Pendel. Bild Bild von Manfred Antranias Zimmer auf Pixabay
An der Med-Uni Wien wurde der Einfluss von nicht wissenschaftlichen fundierten Heilmethoden in der medizinischen Praxis diskutiert

Karin Pollack | derStandard.de

Es ist ein Dilemma mit Menschen, die krank sind. Wenn sie sich von Medizinern mit einer klassischen, naturwissenschaftlichen Ausbildung nicht gut betreut fühlen, suchen viele Hilfe bei jenen, die außerhalb des streng naturwissenschaftlichen Rahmens agieren. An der Medizinischen Universität Wien hat man diese Gefahr erkannt.

Der Alumni-Club lud zur Veranstaltung „Esoterik in der Medizin“ ins Hörsaalzentrum, den Abschluss machte eine Podiumsdiskussion unter dem Titel: „Warum ist Esoterik beliebt und ein erfolgreiches Geschäftsmodell?“ Rund 200 Studierende, Professoren und interessierte Laien hatten sich eingefunden.

Homöopathie weg

An der Medizinischen Universität fand bis Herbst letzten Jahres eine Lehrveranstaltung zur Homöopathie statt. Das Rektorat entschloss sich, diese wissenschaftlich nicht zu belegende Lehre nicht mehr auf dem Lehrplan zu belassen und distanzierte sich als Institution. Die Veranstaltung war sozusagen auch ein Zeichen dafür, sich auf eine andere Weise mit dem Thema auseinandersetzen zu wollen.

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