Strache hat dank Vorzugsstimmen Anspruch auf EU-Mandat


Was macht Heinz-Christian Strache, sollte er ein Direktmandat für das EU-Parlament bekommen? – APA/JOHANNES BRUCKENBERGER
Der Ex-FPÖ-Chef könnte über ein Direktmandat den Sprung ins EU-Parlament wagen. Die dafür nötigen Vorzugsstimmen hat er geschafft. Strache meinte auf Facebook, das Mandat annehmen zu wollen – dann löschte er den Eintrag wieder.

Die Presse.com

Der abgetretene Vizekanzler Heinz-Christian Strache könnte dank gutem Vorzugsstimmenergebnis ins EU-Parlament einziehen. Strache hat am Sonntag nämlich am letzten Listenplatz der FPÖ kandidiert. Stand Montagnachmittag waren bereits mehr als 33.500 Vorzugsstimmen für ihn ausgezählt. Das sind mehr als die erforderlichen fünf Prozent aller abgegebenen Stimmen für die FPÖ, um eine Vorreihung zu erzwingen. Die Kandidatur auf dem letzten Platz war ursprünglich ein symbolischer Akt als Parteichef.

Ausgezählt waren bisher die Vorzugsstimmen in Wien, Niederösterreich, teilweise der Steiermark, Oberösterreich und Salzburg. Noch nicht vorliegend waren vorerst jene aus Tirol, Vorarlberg, dem Burgenland und Kärnten sowie die per Briefwahl abgegebenen Vorzugsstimmen. Dem ORF-Journalisten Martin Thür zufolge hat Strache gar schon 37.448 Vorzugsstimmen fix.

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