Bundesverwaltungsgericht: Staat muss keine Suizidmittel herausgeben


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Sie sind seit mehr als 50 Jahren verheiratet und wollten im hohen Alter gemeinsam sterben – mit Hilfe eines Betäubungsmittels. Eine entsprechende Klage der beiden wurde nun jedoch vom Bundesverwaltungsgericht abgelehnt.

katholisch.de

Der Staat ist nach einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts nicht verpflichtet, Bürgern einen Zugang zu tödlichen Medikamenten zu gewähren, wenn keine krankheitsbedingte Notlage vorliegt. Das entschied das Gericht am Dienstag in Leipzig. Geklagt hatte ein seit 1968 verheiratetes Ehepaar, das vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in Bonn die Herausgabe einer tödlichen Dosis des Betäubungsmittels Natrium-Pentobarbital zum Zweck einer gemeinsamen Selbsttötung verlangte.

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