Homsexualität als Krankheit: Generalvikar hält Homophobie-Vorwurf für verunglimpfend


Der Kölner Generalvikar Markus Hofmann Foto: Arton Krasniqi
Kardinal Rainer Woelki hat auf eine Nominierung des umstrittenen Priesterausbilders Pater Romano Christen als Experte für den „Synodalen Weg“ der Deutschen Bischofskonferenz verzichtet.

Von Joachim Frank | Kölner Stadt-Anzeiger

Dies stellte das Erzbistum am Montag in einer Pressemitteilung klar. Christen war in die Kritik geraten, weil er Homosexualität in einem Vortrag vor Priesteramtskandidaten als therapierbare „psychologische (Fehl-)Entwicklung“ und Beziehungsstörung charakterisiert hatte.

Woelki habe ihn Anfang des Monats für eine Reformarbeitsgruppe der Bischofskonferenz zum Thema „priesterliche Lebensform“ benannt, „als er noch keine Kenntnis von Pater Romanos Vortrag über Homosexualität hatte“, so das Erzbistum. Inzwischen habe Woelki die Bischofskonferenz darüber informiert, dass er nicht länger an Christens Nominierung festhalten möchte. Dies sei in der vorigen Woche geschehen, sagte Bistumssprecher Christoph Heckeley auf Nachfrage.

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