Ibiza-Video: Privatanzeigen gegen „Süddeutsche Zeitung“ und „Spiegel“


Das Video aus Ibiza, das die – nunmehr ehemaligen – FPÖ-Spitzenpolitiker Johann Gudenus (l.) und Heinz-Christian Strache zeigt, wurde von „Spiegel“ und „Süddeutsche“ veröffentlicht. – APA/HARALD SCHNEIDER
Die Staatsanwaltschaften München und Hamburg prüfen einen Anfangsverdacht gegen jene Medien, die das „Ibiza-Video“ veröffentlicht hatten.

Die Presse.com

Im Zusammenhang mit dem „Ibiza-Video“, das in Österreich eine Regierungskrise samt Neuwahl auslöste, sind in Deutschland Anzeigen von Privatpersonen gegen Verantwortliche der „Süddeutschen Zeitung“ und des „Spiegel“ eingebracht worden. Die Staatsanwaltschaften München und Hamburg prüften diese derzeit, berichtete „Der Standard“ am Dienstag.

Durch das „Ibiza-Video“ könnte das Zugänglichmachen von Bildaufnahmen, die geeignet sind, dem Ansehen der abgebildeten Person erheblich zu schaden, verwirklicht worden sein, hieß es. Außerdem bestehe noch der Verdacht des Zugänglichmachens von höchstpersönlichen Bildaufnahmen, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft München I.

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