Kameradschaften öffentlich machen


Schwarz-rot-braun: NPD-Anhänger auf einer Kundgebung in Wiesbaden. Bild: DDP/FAZ
Unlängst warnte der deutsche Verfassungsschutz vor einer «wachsenden Gefahr» rechtsterroristischer Anschläge.

Hans Stutz | tachles.ch

«Eine wachsende Gefahr» seien rechtsterroristische Kleingruppen oder Einzelpersonen, warnte vor kurzem der deutsche Verfassungsschutz in einem «vertraulichen Papier», das den Weg zu einer deutschen Sonntagszeitung fand. «Rechtsterroristische Ansätze und Potenziale» würden sich «in unterschiedlichen Strömungen und Spektren der rechtsextremistischen Szene» entwickeln, «aber auch am Rande oder gänzlich ausserhalb der organisierten rechtsextremistischen Szene». Diese letzte Feststellung ist keine Neuigkeit. Neu ist, dass der Verfassungsschutz davor warnt. Er hat ja vieles gutzumachen. Er hat in den vergangenen Jahrzehnten beim Kampf gegen rechtsextremen Terror regelmässig versagt, am markantesten bei der Mordserie des Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU).

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