MHG-Studienleiter Dreßing erwartet Rücktritte von Bischöfen


Bild: © KNA (Archivbild)
Auch Bischöfe und Generalvikare müssten Verantwortung übernehmen, sagt der Leiter der MHG-Missbrauchsstudie, Harald Dreßing. Der Interventionsbeauftragte des Erzbistums Köln, Oliver Vogt, wendet sich gegen Pauschalforderungen nach Rücktritten.

katholisch.de

Wegen des sexuellen Missbrauchs durch Kleriker erwartet der Mannheimer Psychiater Harald Dreßing Rücktritte von Bischöfen und anderen Verantwortungsträgern in der katholischen Kirche. Jeder Beschuldigte habe mehrere Mitverantwortliche, die etwas gewusst hätten, darunter Leute „in Amt und Würden“, sagte der Koordinator der von den deutschen Bischöfen beauftragten Missbrauchsstudie laut dem Online-Portal „Kirche-und-Leben.de“. Diese Personen, auch Bischöfe und Generalvikare, müssten Verantwortung übernehmen. „Es gibt kein Unternehmen, bei dem es nicht in einem solchen Fall zu Rücktritten käme.“

Laut Dreßing ist der Missbrauch in der Kirche „ein anhaltendes, kein historisches Problem“. Die Quote der beschuldigten Priester habe in den Jahren 2009 bis 2015 gegenüber früheren Jahren nicht abgenommen.

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