Freikirchen: Asylentscheider brauchen mehr religiöse Kompetenz—brauchen sie nicht, dafür gibt es Gesetze


Justitia Skulptur (CC-by-nc-sa/3.0 by Luc Viatour)

Wer in Deutschland Asyl beantragt, weil er wegen seiner Religion verfolgt wird, braucht laut Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden besonderen Schutz. Daher sollten alle, die über Asylanträge entscheiden, religiös besser geschult werden.

katholisch.de

Der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) fordert mehr „religiöse Fachkompetenz“ bei den Entscheidern, die Asylanträge aus religiösen Gründen bearbeiten. „Die deutsche Geschichte ist für uns Verpflichtung, denen Schutz durch Asyl zu gewähren, die wegen ihrer religiösen Überzeugungen bedroht werden“, heißt es in einer am Samstag vom BEFG-Bundesrat in Kassel verabschiedeten Resolution.

Darin heißt es weiter, dass „Religionsfreiheit und das Recht auf Asyl Grundrechte sind, die zusammengehören“. Menschen, denen aufgrund eines Religionswechsels Verfolgung drohe, bräuchten den staatlichen Schutz „in besonderer Weise – ob sie nun bereits in ihrem Herkunftsland konvertiert sind oder erst in Deutschland die Religion gewechselt haben.“

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