Tag der Organspende: Spahn wirbt für „größtmögliche Solidarität“


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Den Tag der Organspende nutzt Gesundheitsminister Spahn, um für die von ihm favorisierte Widerspruchslösung zu werben. Patientenschützer hingegen fordern eine grundlegende Reform des Transplantationsgesetzes.

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Angesichts des Mangels an Spenderorganen hierzulande sei eine Organspende die „größtmögliche Solidarität“: Gesundheitsminister Jens Spahn nutzt den Tag der Organspende, um an die Spendenbereitschaft der Bevölkerung zu appellieren. Er setzt dabei auf sein Modell der Widerspruchslösung, bei der es „keinen Automatismus“ gebe: „Alle volljährigen Bürger gelten als potenzielle Organspender. Sie werden dreimal angeschrieben und auf diese Rechtsänderung hingewiesen. Und sie können jederzeit widersprechen“, schreibt Spahn in einem Gastbeitrag für die „Passauer Neue Presse“.

Falls ein Widerspruch nicht zu Lebzeiten erfolge, würden die Angehörigen nach dem Willen des Verstorbenen gefragt. Die Organspende bleibe eine freie und persönliche Entscheidung. „Die einzige Pflicht wäre, sich Gedanken zu machen.“

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