Norwegen holt fünf IS-Kinder ins Land


Symbolbild: Flagge des IS – APA/AFP/GIUSEPPE CACACE
Die Eltern sollen nach Syrien gereist sein, um sich dem „Islamischen Staat“ anzuschließen. Nun sei der Vater tot, die Mutter vermisst.

Die Presse.com

Die norwegischen Behörden holen fünf elternlose Kinder von Anhängern der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) ins Land. Medienberichten zufolge waren die Eltern – eine norwegische Frau und ihr afrikanischer Mann – nach Syrien gereist, um sich dem IS anzuschließen. Der Vater sei tot, die Mutter vermisst.

Ministerpräsidentin Erna Solberg bestätigte am Montag, dass die Kinder vom Lager Al-Haul in Syrien sicher auf dem Weg nach Norwegen seien. Über ihren Zustand sei bisher nichts bekannt, aber sie hätten sich in einem gefährlichen Gebiet aufgehalten – ohne Nahrung und ohne Medikamente. Außenministerin Ine Eriksen Søreide sagte, der Prozess sei sehr schwierig und komplex gewesen.

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