Kombination aus Insektengift und Milben ist für Honigbienen besonders schädlich


Eine Biene sammelt Nektar auf einer Sonnenblume. (Bild: Imago)
Eine internationale Studie mit Berner Beteiligung dokumentiert den «Kombi»-Effekt von Varroa-Milbe und Insektiziden.

Alan Niederer | Neue Zürcher Zeitung

Dass gewisse Pflanzenschutzmittel und die verbreitete Varroa-Milbe Bienen zusetzen können, weiss man schon länger. Forscher der Universität Bern und weiteren Hochschulen in den USA und Thailand sowie dem internationalen Honigbienen-Forschungsnetzwerk «Coloss» haben nun erstmals nachgewiesen, dass die beiden Stressfaktoren in Kombination besonders gravierende Auswirkungen haben. Der Effekt könnte laut den Wissenschaftern die weltweit erhöhten Verluste an Bienenvölkern in den letzten Jahren erklären.

Einfluss auf Langlebigkeit

Für ihre Studie, die am Dienstag in den «Scientific Reports» der Fachzeitschrift «Nature» erschienenen ist, nahmen die Forscher Arbeiterinnen aus Honigbienen-Kolonien unter die Lupe. Die Westliche Honigbiene (Apis mellifera) ist mit Abstand der wichtigste von Menschen gehaltene Bestäuber.

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