Deutschland beendet Beteiligung an EU-Mission Sophia


Die Korvette Ludwigshafen nach der Rückkehr aus dem Mittelmeer, Archivbild von 2017 – imago images
Der Marineeinsatz der EU im Mittelmeer zur Kontrolle der Schlepperrouten verliert weiteres Mitglied.

Die Presse.com

Die deutsche Regierung wird die Beteiligung an dem wegen der Flüchtlingskrise begonnenen EU-Marineeinsatz Sophia am 30. Juni beenden. Nach dem Abzug von Kriegsschiffen werde auch das Personal im Hauptquartier der Operation in Rom die Arbeit einstellen, heißt es in einer Unterrichtung des Bundestages, die der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch vorlag.

Zunächst werde die deutsche Beteiligung „ruhen“, heißt es. Formal gibt es kein neues Mandat für den Einsatz, der vom Dauerstreit um die Verteilung von Bootsflüchtlingen belastet war und ist.

Angesichts des ungelösten Streits um die Aufnahme von Migranten in europäischen Ländern hatte Deutschland bereits im Jänner angekündigt, bis auf weiteres keine neuen Schiffe für Sophia bereitzustellen.

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