Polizei hält Muslime am Kölner Bahnhof fest – Zentralrat ist empört, empört, empört


Die Kölner Polizei teilte mit, zehn junge Männer im Alter von 18 bis 28 Jahren im Kölner Hauptbahnhof festgehalten zu haben Quelle: dpa/Oliver Berg
Der Kölner Polizei wird „rassistisches Profiling“ vorgeworfen. Der Grund: Ein Vorfall am Hauptbahnhof, bei dem Muslime festgehalten wurden. Der Zentralrat der Muslime ist empört – der Polizeipräsident verteidigt seine Kollegen.

DIE WELT

Der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) hat der Kölner Polizei einen „massiven Angriff“ auf Muslime im Hauptbahnhof der Domstadt vorgeworfen. Ein Vorfall vom Dienstag zeige, dass „rassistisches Profiling“ ein ernst zu nehmendes Thema bleibe und erneut auf die Tagesordnung gehöre, erklärte der ZMD am Mittwoch in Köln.

Die Kölner Polizei hatte am Dienstag mitgeteilt, sie habe zehn junge Männer im Alter von 18 bis 28 Jahren im Kölner Hauptbahnhof festgehalten, nachdem diese Zeugen zufolge kurz zuvor auf dem Bahnhofsvorplatz „Allahu Akbar“ gerufen haben sollten. Die Männer hätten lange Gewänder mit Westen getragen.

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