Um ein gefälschtes Gemälde zu erkennen, genügt die Analyse winziger Farbspuren


Um ihre neue Methode zu testen, untersuchten die Forscher ein Bild, das bereits als Fälschung entlarvt war: Laut Signatur sollte es Sarah Honn im Jahr 1866 gemalt haben. (Bild: James Hamm / The State University of New York)
Moderne Instrumente erlauben es, die Radiokarbonmethode auf viel kleinere Proben anzuwenden als früher. Das bringt bei der Prüfung von Bildern grosse Vorteile mit sich.

Sven Titz | Neue Zürcher Zeitung

Schon seit Jahrzehnten weisen Fachleute die Fälschung von Bildern nicht mehr nur anhand verräterischer Pinselstriche nach. Längst helfen ihnen modernere Methoden, zum Beispiel die chemische Untersuchung der Pigmente oder die Durchleuchtung mit Röntgenstrahlen. Zur Enthüllung von Falsifikaten dient auch die Radiokarbonmethode: Mit ihr lässt sich zum Beispiel eine Leinwand datieren. Dieser Methode hat ein internationales Forscherteam jetzt eine verfeinerte Variante hinzugefügt, die sogar die Analyse dünner Farbschichten erlaubt.

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