Auch viele Atheisten glauben an „Übernatürliches“


zoe margolis via wikimedia cc by 2.0 Die prominenten britischen Atheisten Ariane Sherine und Richard Dawkins vor einem Londoner Doppeldeckerbus mit einer Botschaft, auf die sich auch Agnostiker einigen können.
Forscher untersuchten „Ungläubige“ in sechs Ländern und förderten dabei überraschende Erkenntnisse zutag

Klaus Taschwer | derStandard.at

Pfingsten naht – und damit jenes Fest, mit dem Katholiken am 50. Tag der Osterzeit die Entsendung des heiligen Geistes feiern. Angehörige des Katholizismus stellen in Österreich nach wie vor die größte Gruppe der Gläubigen. Dahinter folgen aber mittlerweile gut eine Million Menschen ohne Bekenntnis, also Atheisten und Agnostiker, die mit Festen wie Pfingsten – außer dem zusätzlich anfallenden Feiertag – nicht allzu viel anzufangen wissen.

Trotz der großen und weiter wachsenden Gruppe der Nichtgläubigen ist Österreich in Sachen Säkularisierung im internationalen Vergleich eher „konservativ“. Zum Vergleich: In China gaben laut einer Studie aus dem Jahr 2015 nicht weniger als 61 Prozent der Bevölkerung an, Atheisten zu sein. Was genau darunter zu verstehen ist, bleibt freilich meist unklar. Weitgehend geklärt ist bloß der Unterschied zwischen Atheisten und Agnostikern, die bei der Leugnung der Existenz eines Gottes nicht ganz so radikal sind wie Atheisten.

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