Big-Brother-Awards rügen Überwachung und Spähsoftware


Diese Auszeichnung sind bei den „Preisträgern“ alles andere als begehrt. Mit den „Big-Brother-Awards“ hat die Datentschützer-Initiative Digitalcourage problematisches Datensammeln von Firmen und Behörden gerügt.

evangelisch.de

Die diesjährigen Big-Brother-Awards haben problematisches Datensammeln von Softwarefirmen und Behörden angeprangert. Die Datenschützer-Initiative Digitalcourage vergab am Samstagabend in Bielefeld die Negativauszeichnungen in fünf Kategorien. Gerügt wurden Programme, die für die Überwachung Polizeidaten mit Daten von Facebook und WhatsApp verknüpfen oder unbemerkt im Hintergrund Emotionen von Anrufern analysieren. Prominente „Preisträger“ waren der hessische Innenminister Peter Beuth (CDU) und das Internetportal „Zeit Online“.

Bei der Aachener Firma Precire wurde moniert, dass ihre Sprachanalyse-Software Emotionen von Anrufern analysiere. Digitalcourage forderte ein Verbot von Sprachanalyse und „künstlicher Intelligenz“ zur Charakter-, Emotions- und Motivationserkennung.

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