Orthodoxe Rabbiner fordern Kippa-Emoji


Bild: bb
Für fast alles gibt es Emojis, die kleinen Symbole für Chat und Messenger: Nahrungsmittel, Flaggen, Tiere – sogar für Menschen mit Kopftuch und Turban. Jüdische Kopfbedeckungen sucht man bislang allerdings vergeblich. Das soll sich ändern.

katholisch.de

Die Europäische Rabbinerkonferenz (CER) fordert mehr jüdische Emojis. Nach dem Willen der orthodoxen Organisation soll es künftig Emojis geben, die eine Torah-Rolle darstellen sowie Männer und Frauen mit jüdischen Kopfbedeckungen. „Es gibt Emojis mit Frauen im Hidschab und arabische Kleriker – aber die Juden wurden vergessen“, so der Generalsekretär der Konferenz, Gadi Gronich. Wenn es legitim sei, Familien mit zwei Vätern oder zwei Müttern und islamische religiöse Bekleidung zu zeigen, sollte es auch Platz für jüdische Symbole geben, heißt es in einem Brief der Konferenz an das Unicode-Konsortium, das den internationalen Standard für Schriftzeichen „Unicode“ verwaltet und über die Aufnahme neuer Symbole entscheidet.

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