Schweiz: Der grösste Killer der Menschheit, die Tuberkulose, gelangt wieder vermehrt ins Land – was wir jetzt tun sollten


Das Tuberkulose-Bakterium hat rund eine Milliarde Menschen auf dem Gewissen. Bild: NZZamSonntag
Tuberkulose fordert weltweit mehr Todesopfer als HIV und Malaria zusammen. In der Schweiz nehmen die Fälle vor allem bei Ausländern zu. Wie gefährlich ist die Krankheit?

Von Martin Amrein, Theres Lüthi | NZZamSonntag

Die Zahlen sind beunruhigend: Seit 2007 nehmen die Tuberkulosefälle in der Schweiz wieder zu, nachdem sie jahrelang rückläufig waren. Der Anstieg ist der Migration zuzuschreiben, das zeigen Daten des Bundesamtes für Gesundheit (BAG). Ein Drittel der Fälle tritt heute bei Flüchtlingen auf.

Für SVP-Nationalrat Adrian Amstutz ist diese Entwicklung Grund zur Sorge. «Wann nimmt der Bundesrat die Einschleppung von Tuberkulose durch Asylbewerber endlich ernst?», fragt er in zwei parlamentarischen Vorstössen. Laut Amstutz könnte die Migration die Tuberkulose in der Schweiz reaktivieren und die Schweizer Bevölkerung bedrohen.

Hat Amstutz recht? Nehmen wir die Tuberkulose zu wenig ernst? Diese Fragen stellen wir Daniel Paris. Der in Nigeria aufgewachsene und lange in Oxford tätige Schweizer Tropenmediziner ist seit einem Jahr medizinischer Leiter des Schweizerischen Tropen- und Public-Health-Instituts (Swiss TPH) in Basel. Hier laufen die Fäden der Tuberkuloseforschung in der Schweiz zusammen.

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