Erzbischof Vigano bekräftigt Vorwürfe gegen Papst: Ein System der Vertuschung?


Verehrungswürdige Puppe. Themenbild
Der frühere Papstbotschafter in den USA, Erzbischof Carlo Maria Vigano, bezichtigt Papst Franziskus der „offensichtlichen Lüge“. Zugleich hält er ihm mangelnden Willen zur Aufklärung des Missbrauchsskandals um Ex-Kardinal McCarrick vor.

DOMRADIO.DE

So sei die vom Vatikan angekündigte Untersuchung der Affäre um den früheren Erzbischof von Washington nur ein „leeres Versprechen“, denn die Offenlegung der entsprechenden Dokumente, sofern überhaupt noch vorhanden, wäre für den Papst „desaströs“, zitiert die „Washington Post“ aus einem Schriftwechsel mit Vigano.

„Offensichtliche Lügen“

Die jüngsten Äußerungen des Papstes in einem mexikanischen Interview, er habe jahrelang nichts von McCarricks Verfehlungen gewusst und könne sich an ein Gespräch mit Vigano darüber nicht erinnern, bezeichnet dieser als „offensichtliche Lügen“. Vigano, der von 2011 bis 2016 Nuntius, also Papstbotschafter in Washington war, wiederholte, er habe Franziskus schon im Juni 2013 über McCarricks Übergriffe informiert.

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