Verbot von Pseudotherapien: „Homosexualität ist keine Krankheit“


Bild: tagesschau.de
Gesundheitsminister Spahn will bis Jahresende ein Gesetz auf den Weg bringen, um sogenannte „Konversionstherapien“ für Homosexuelle zu verbieten. Zwei neue wissenschaftliche Gutachten stützen die Pläne.

tagesschau.de

Im Kampf gegen Homophobie will Bundesgesundheitsminister Jens Spahn Pseudotherapien für Schwule und Lesben verbieten lassen. Er strebe an, noch in diesem Jahr einen entsprechenden Gesetzentwurf auf den Weg zu bringen. „Homosexualität ist keine Krankheit und damit nicht behandlungsbedürftig“, sagte der Minister in Berlin.

Er stellte auch zwei neue wissenschaftliche Gutachten vor, die seine Pläne stützen. Sie zeigten, dass es medizinisch geboten und verfassungsrechtlich möglich sei, solche Angebote zu verbieten. Die Gutachten gehen zurück auf eine Expertenkommission, die er im April einberufen hatte. Dieser gehören unter anderem Experten für Recht, Gesundheit und Sexualforschung an.

weiterlesen