Missbrauchs-Skandale erschüttern US-Baptisten


Missbrauchsskandale erschüttern den „Südlichen Baptistenverband“, die größte protestantische Kirche der USA. Der Umgang mit den Beschuldigungen werde die Kirche auf Generationen hinaus prägen, erklärte der Präsident der „Southern Baptist Convention“, Pastor J.D. Greear, zum Auftakt der zweitägigen Jahresversammlung am Dienstag (Ortszeit) in Birmingham im US-Bundesstaat Alabama.

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Die US-Zeitungen „Houston Chronicle“ und „San Antonio Express-News“ hatten Anfang 2019 über Hunderte sexuelle Missbrauchsvorwürfe gegen den Baptistenverband berichtet.

In den vergangenen zwei Jahrzehnten seien 380 Pastoren und Kirchenhelfer beschuldigt worden, hieß es in den Medienberichten. Die Vorwürfe gelten als glaubwürdig. Rund 200 Beschuldigte wurden den Angaben zufolge bereits verurteilt. Die Zeitungen sprachen von insgesamt 700 Missbrauchsopfern.

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